Sonntag, 4. September 2016

Runhappy am Deutschen Eck

Letztes Jahr tourte der Laufschuhhersteller Brooks das erste mal mit der Runhappy Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. 

Dabei geht es weder um Schnelligkeit noch die zurückgelegte Strecke. Vielmehr geht es darum gemeinsam mit Freunden die Städte zu erlaufen, neue Leute kennen zu lernen und Spass zu haben. Vor dem Lauf verteilt Brooks an die Ersten am Tour-Truck Shirts sowie Tubes und gibt Testschuhe aus. Nach dem Lauf wird dann noch gegrillt und man kann den Abend gemütlich bei BBQ & Bier ausklingen lassen. 



Um so mehr habe ich mich gefreut, dass Brooks auch 2016 mit der Runhappy Tour durch die deutschen Städte zieht und am 29. August sogar in Koblenz halt machte. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. 

Treffpunkt Kulturfabrik Koblenz

Eine weiteren Besonderheit bei der Runhappy Tour ist auch immer die interessante Auswahl der Locations. In Koblenz war diesmal die Kulturfabrik, ein renomiertes Kleinkunsttheater in einer ehemaligen Briefumschlagfabrik, Start und Ziel des Laufs. 


Auf dem großen Parkplatz hatte Brooks sich mit dem Runhappy-Truck sowie einem Pavillon für die Testschuhe und einem Pavillon für Grill und Getränke eingerichtet. Beeindruckend war der große Turm der Kulturfabrik von dem aus ich ein tolles Bild auf das Gelände machen konnte. 



Weiterer Vorteil war, dass es somit für die Läufer und Läuferinnen auch Toiletten vor Ort gab. 



Bei jedem Runhappy-Tour-Stop wird Brooks von einer lokalen Laufcrew bezüglich Location, Strecke und Sicherung unterstützt. 
Supporting Crew für Koblenz war Meddy's Lauf und Walking Treff.

Testschuh Launch 3

Während des Laufs durch Koblenz habe ich den Launch 3 testweise getragen. Der Launch ist ein leichter Neutralschuh für Straßenläufer mit DNA-Mittelsohlendämpfung, die sich dem Gewicht und der Geschwindigkeit das Läufers anpasst und so Energie zurückführt. Der Schuh fördert ein schnelles Abrollen und einen federnden Abstoß. Der Schuh machte beim Laufen richtig Spass und ließ sich prima tragen. Es war als wären wir bereits gute Freunde und hätte schon einige Kilometer zusammen zurückgelegt. Einzig die Farbgebung fand ich nicht so toll. Es gibt den Launch aber auch in vielen anderen Farbvarianten. Wenn ich nicht fast ausschließlich abseits von Straßen unterwegs wäre, wäre der Launch 3 in der engeren Auswahl bei meinem nächsten Schuhkauf.



Kreuz und quer durch Koblenz 

Pünktlich um 19 Uhr gab es die offizielle Begrüßung und eine kurze Einweisung, Danach ging es auch direkt los. Von der KUFA Richtung Balduinbrücke über die Mosel und ein Stückchen an der Mosel entlang.


 Dann liefen wir das Parkhaus am Expert hinauf, um auf der anderen Seite wieder in die Innenstadt zu gelangen. 


Quer durch die inzwischen recht leere Innenstadt, vorbei an staunenden und applaudierenden Passanten bewegten wir uns für das obligatorische Gruppenfoto zum Deutschen Eck. 


Weiter ging am Rhein entlang, über den Görresplatz und am Schloss vorbei. Dann führte die Strecke wieder durch die Stadt, durch mehrere kleinen Gassen und Einkaufsstrassen. Immer wieder an anfeuernden Passanten und hupenden Autos vorbei. In einer großen Laufgruppen überquerten wir den Münzplatz und liefen ein weiteres Mal über die Balduinbrücke zurück zur KUFA.


Ohne Verluste kamen wir nach 8,6 km wieder an der KUFA an und feierten uns nochmal ordentlich. Zur Abkühlung gab es dort Wasser oder eine kühles (alkoholfreies) Bier. Dann war Grillen & Chillen angesagt und wir ließen den Abend gemütlich ausklingen. 

Fazit 

Das war inzwischen mein 3. Runhappy Lauf und ich bin nach wie vor begeistert. Man lernt die Städte aus einem anderen Blickwinkel kennen und hat dabei einen riesen Spass. Leistungsdruck wird komplett ausgeklammert und man läuft gemütlich mit vielen, netten Mensch durch die Stadt und kommt dabei ins Gespräch. Alle freuen sich und lachen und das spiegelten sich auch in den Reaktionen der Passanten und Autofahrer wieder. Es gibt nur positives Feedback, Applaus und man sieht in lachende Gesichter. Ich bin auf jeden Fall beim nächsten Mal wieder dabei. 

Falls Du jetzt Bock auf einen Runhappy-Lauf hast, stoppt Brooks noch 
am 04.09 in Stuttgart
am 05.09. in Bern
am 06.09. in Zürich, 
am 08.09. in München
am 09.09. in Wien
am 11.09. in Dresden
am 12.09. in Leipzig
und am 13.09. in Berlin



Alle weitern Infos findest Du auf www.runhappytour.com

Ich hoffe, Dir hat mein Artikel und mein Blog gefallen und ich würde mich riesig über ein Like auf Facebook, Twitter oder Instagram freuen oder empfehle doch FlohRuns an Freunde, Familie und Bekannte weiter.



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Mittwoch, 17. August 2016

#Getestet - Bluetooth-Kopfhörer & Fitnesstracker - Samsung Gear IconX


Schon seit längerem war ich auf der Suche nach neuen Kopfhörern für das Training bzw. Laufen. Ganz wichtig war dabei sie sollten kabellos sein. Beim Laufen mag ich mich nicht mit Kabeln herumärgern. So kam die Nachricht von Samsung gerade recht, dass ich zu den Testern der Samsung Gear IconX Bluetooth Kopfhörern gehöre und sie mir für den Test kostenlos zur Verfügung gestellt werden.




Ein paar Tage nach der Zusage als Produkttester, brachte der Briefträger das sehnsüchtig, erwartete Paket. Transportverpackung geöffnet und schon hielt ich die edle Verpackung der Earbuds in der Hand. Inhalt waren die beiden InEar-Kopfhörer, das Lade-Case, Gummi-Plugs und Stabilisatoren, Micro-USB-Adapter und Kabel, sowie eine Anleitung. Obwohl die Kopfhörer aus Plastik und Gummi sind, fühlen sie sich toll an und wirken stabil. Dennoch sind sie aber sehr leicht. Insgesamt machen sie einen sehr hochwertigen Eindruck und sind sehr gut verarbeitet. Allerdings war ich erst noch ziemlich skeptisch, ob die beiden Earbuds beim Sport und beim Laufen auch im Ohr bleiben. Das Lade-Case ist etwas schwerer, ist sehr stabil und ist eine optisch ansprechende Verstauungsmöglichkeit für die Kopfhörer.

Für die Inbetriebnahme habe ich dann erstmal Samsungs S Health und Samsung Gear App aus dem Google Play Store auf mein Smartphone und den PC-Manager auf mein Notebook geladen. Direkt nach der Verbindung mit dem PC wurden die Kopfhörer upgedated. Das Übertragen von MP3s vom PC auf den 4 GB Speicher der Earbuds funktioniert leider nur mit dem IconX PC-Manager obwohl sie als Speicher erkannt werden. Dann wurden die Earbuds über die Gear-App mit dem Smartphone verbunden. Dort gibt es noch diverse Einstellungsmöglichkeiten, wie z.B. welcher InEar die Steuerung ist, von welcher Quelle Musik gespielt werden soll und noch einiges mehr.


Nach dem ersten Einrichten wurde direkt ausprobiert wie die Kopfhörer im Ohr sitzen. Irgendwie fühlte es sich etwas seltsam an, aber mit dem richtigen "Dreh" saßen die InEars perfekt im Ohr. Bei anderen InEars hat man oftmals das Gefühl, dass etwas drückt, stört oder unangenehm ist. Die Gear IconX sitzen auch bei längeren Einsätzen richtig gut. Das liegt wahrscheinlich auch an der Zusammenspiel der Materialien. Obwohl ich im Vorfeld skeptisch war, ob die InEars auch bei Sporteinheiten und Läufen sicher an ihrem Platz bleiben, habe ich auch nach unzähligen Kilometern auf Trails noch beide Kopfhörern. Außerdem habe ich die Kopfhörer bei diversen Feeletics Workouts und bei der einen oder anderen Yoga Session getragen. Ich habe bisher NIE das Gefühl gehabt, dass ich einen Earbud verliere oder dass ich ständig nachdrücken müssen. Die beiden InEars sitzen auch bei langen Läufen prima und versorgen mich unterwegs mit Musik und mit Daten zu meinem Training (Dauer, Kilometer, Geschwindigkeit, Kalorien, Puls).

Der Aspekt Fitnesstracker bei der Gear IconX tritt für mich eher in den Hintergrund, da ich meine Läufe mit meiner GPS Uhr aufzeichne um eine Möglichst genaue Streckenmessung zu haben. Von daher ist die Gear IconX nicht mein alleiniger Begleiter. Auch mein Smartphone habe ich immer dabei. Nichtsdestotrotz habe ich meine Läufe zusätzlich mit der Gear IconX getrackt und sowohl die Strecke als auch die Herzfreqzenzaufzeichnung deckt sich ziemlich mit der Aufzeichnung meiner anderen Geräte. Kleiner Wermutstropfen ist die Steuerung über das Touchpanel. Hin und wieder stoppen die Kopfhörer die Musik obwohl ich das Touchpanel gar nicht berührt habe.  Insgesamt habe ich ein paar Probleme mit der Steuerung über das Touchpanel. Von daher starte ich das Workout nur und versuche unterwegs so wenig wie möglich an der Steuerung "herumzufummeln".


Die Earbuds funktionieren sowohl als Bluetooth Kopfhörer als auch als eigenständiger MP3-Player mit 4 GB Speicher.
Für mich als Musiker und Musikliebhaber ist der Sound von Kopfhörern schon sehr wichtig und ich war durchaus positiv überrascht, welche Qualität diese kleinen Dinger liefern können. Der Sound der Kopfhörer ist klar und sehr definiert. Es gibt kein Rauschen oder andere Störfaktoren. Sowohl bei der Sporteinheit als auch im Alltag bin ich mit dem Sound der Kopfhörer absolut zufrieden. Die Bässe klingen fett und die Höhen klar. Weiterer Vorteil ist die Talk-In-Mode bei dem trotz Musik die Umgebungsgeräusche gut zu hören sind. Das Feature hilft im Straßenverkehr ungemein und sorgt dafür, dass hupende Autos und andere Umgebungsgeräusche noch gut zu hören sind.

Während des Workouts kann der Voice Guide Infos wie z.B. Dauer, Entfernung, Puls, Kalorien und Geschwindigkeit geben und gibt so Aufschlüsse über den Trainingsstand. Im Vergleich mit anderen Geräten und Apps stimmten die Infos weitestgehend überein.

Ich habe in den letzten Jahren viele unterschiedliche Fitnesstracker, Apps und Laufuhren ausprobiert und irgendwie werde ich mit der S Health App von Samsung nicht ganz warm.
S Health ist die eierlegende Wollmilchsau und kann sämtliche Biodaten von Blutdruck bis Workouts aufzeichen. Auch kann man dort die Ernährung, Wasser und Koffein protokollieren. Aber irgendwie finde ich die App ein wenig unübersichtlich. Letztendlich muss auch jeder für sich selbst wissen welche Daten er von sich selbst erfassen will und wie man sich diese Infos darstellen lassen möchte, um sie auszuwerten. Aber S Health kann man auch noch mit vielen weiteren Fitness-Apps verbinden und so alle Informationen zusammenführen. Somit ist S Health vielmehr eine zentrale Datensammelstelle für sämtliche Biodaten aus  allen möglichen Apps und Geräten (wie z.B. Jawbone).


Fazit:

Die Samsung Gear IconX sind ziemliche gute Fitness-Kopfhörer mit einigen zusätzlichen Fitnessfeatures. Ob diese Features für Kopfhörer wirklich sinnvoll sind und benötigt werden muss jeder für sich entscheiden. Die Musikausgabequalität ist für den Alltag mehr als ausreichend. Die Passform der Kopfhörer ist für meine Ohren sehr angenehm.
Nachteile sind die recht kurze Akkulaufzeit von ca. 1 Stunde und 20 Minuten sowie das eine Verbindung mit anderen Geräten wie z.B. MP3-Playern nicht möglich ist.

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Sonntag, 31. Juli 2016

#Getestet - Mission Compression & exklusiver SKINS-Rabattcode


Egal ob Anfänger, Amateur oder Profi-Athlet. Inzwischen ist Kompressionskleidung aus dem Sport nicht mehr weg zu denken. Was früher eine Therapie bei Krampfadern und Thrombose war ist heute bei Sportlern ein beliebtes Mittel zur Regeneration, der Reduktion von Muskelkater und der Vermeidung der Übersäuerung bei anaerober Belastung. Fast jeder Sportartikelhersteller bietet inzwischen eine Linie von Kompressionskleidung für die unterschiedlichsten Sportarten an.



Der Hersteller SKINS hat mir freundlicherweise die A400 Men's Long Tights und eine Plus Reflex Shorts zur Verfügung gestellt und so konnte ich mir ein eigenes Bild über die High-Tech-Kompressionskleidung und deren Eigenschaften bilden. 



Unboxing

Der erste Eindruck ist ziemlich positiv. Die Tights und die Shorts sind überraschend leicht und der Stoff fühlt sich sehr angenehm an. Die verwendeten Materialien scheinen sehr hochwertig und widerstandsfähig zu sein. Auffällig sind die gelben, stabilen Nähte, die die Tights in mehrere Zonen einteilt. Auch optisch gefallen mir Shorts und Tights in schwarz mit gelben Nähten und Aufdruck richtig gut. Man hat außerdem den Eindruck, dass das Material ein wenig schimmert. Das scheint die von SKINS beworbene 360° Reflektion zu sein, mit der man auch bei schlechten Lichtverhältnissen gut sichtbar sein soll. 


Anprobieren

Vor dem ersten Anziehen war ich ein bißchen skeptisch. Bei Kompressionssocken habe ich in der Regel immer etwas Probleme die langen Socken über meine überaus strammen Waden zu bekommen. Allerdings hatte ich meine Beine im Vorfeld vermessen und die Größe anhand der Größenumrechnungstabelle auf der Homepage von SKINS ausgewählt. Also wird hier fernab von Standardgrößen auf die körperlichen Gegebenheiten der Sportler eingegangen. Ich war positiv überrascht, wie gut sich die lange Tights anziehen lässt und wie angenehm sich sich auf der Haut anfühlt. Ohne Probleme schmiegt sich die Tights an mich wie eine zweite Haut. Absolut angenehm und nicht störend. Man fühlt sich weder eingeengt und hat noch einen optimalen Bewegungsfreiraum.


Während dem Sport

Ich habe die Tights und Shorts inzwischen bei unzähligen Läufen, Yogasessions und Freeletics-Workouts getragen. Während der Sporteinheiten fühlen sich die Stoffe nach wie vor toll an, verrutschen nicht und geben einem den benötigten Bewegungsfreiraum. Alles sitzt so wie es sein soll, so dass keine Nähte oder Falten stören oder scheueren. Zu dieser Jahreszeit trage ich beim Sport meistens nur kurze Shorts, aber die Tights transportieren Schweiß sehr gut ab und sorgen so für eine optimale Temperatur- und Feuchtigkeitsregulierung. Während der Trainingseinheit spürt man einen angenehmen Druck auf Waden und Oberschenkel. So dass ich selbst nach einem langen Lauf oder anstrengenden Einheit das Gefühl habe ich könnte noch weitermachen. 


Fazit

Tights und Short sitzen super und eignen sich sowohl für das Laufen als auch für andere, bewegungsintensive Sportarten. 
Sie lassen sich einfach anziehen und geben während des Trainings oder des Wettkampfes eine angenehme Kompression an die entsprechenden Körperstellen ab. Außerdem sieht die SKINS Kleidung prima aus. Zusätzliche Features wie die Feuchtigkeits- und Temperaturregulierung und die wie die 360° Reflektion machen sind sehr hilfreich und sind das I-Tüpfelchen für einen Outdoorsportler. Außerdem sind die Shorts und Tights UV-beständig, so dass man sich auf das Training konzentrieren kann und sich nicht über Sonnenbrand sorgen muss. Ein weiteren Vorteil ist, dass der Hersteller angibt, dass die Kleidung auch bei 30° in der Waschmaschine gewaschen werden kann. Das ist bei Kompressionsbekleidung nicht typisch. 



Ob Kompressionskleidung letztendlich zu mehr und höherer Leistung verhilft und die Regeneration beschleunigt liegt wahrscheinlich am Sportler selbst und jeder sollte damit seine eigenen Erfahrungen sammeln. Ich hatte allerdings den Eindruck, dass mich die Tights mit Ihrer HighTech-Kompression leistungsfähiger und wiederstandfähiger macht, da ich auch seit dem keine Probleme mit Krämpfen und Muskelkater hatte. Nach vielen längeren Läufen hätte ich auch noch weiter machen können. 



Ich werde mein Repertoire an SKINS Kompressionsbekleidung auf jeden Fall erweitern und mir noch weitere Tights und Shirts besorgen.

Exklusive Rabattaktion

Falls Du Dir selbst ein Bild von der High-Tech Kompressionskleidung von SKINS bilden willst, kannst Du noch bis zum 14. August mit dem exklusiven Rabattcode FLOHRUNS-SKINS20 20% auf eine Bestellung auf www.skins.net sparen. Zusätzlich sind Bestellungen ab 50,- € noch Versandkostenfrei. 

Alle weitere Informationen über SKINS-Produkte und deren besonderen Eigenschaften findet Ihr auf www.skins.net

Vielen Dank nochmals an SKINS für das tolle Testpaket. 

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In naher Zukunft werden auf Facebook die 100 Follower geknackt und dazu wird es sicherlich ein kleines Gewinnspiel geben.




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Sonntag, 17. Juli 2016

Freeletics für Kraft und Ausdauer


Mir war schon lange bewusst, dass ich im Bereich Kraft noch Defizite habe. Beim meinem ersten Crossfit WOD (=Workout of the Day) beim Quäse Fitcamp letztes Jahr bestätigte sich meine Vermutung und als ich die Einladung zum Ninja Warrior Casting bekam, wusste ich, dass ich dringend etwas tun muss.



Allerdings wollte ich nicht noch groß in Geräte investieren. 
Was also tun? Am besten trainiert man dann mit seinem eigenen Gewicht (hat man in der Regel ja mehr als genug ;-))! 
Natürlich kann man zu Hause ganz einfach Situps und Liegestütze machen, aber irgendwie fehlt da der Ansporn. Wenn man dann mal googelt, findet man sehr schnell Freeletics. Also Freeletics Bodyweight App runtergeladen und los geht's! 

Was ist Freeletics?

Eigentlich ist Freeletics eine Zirkeltraining-App mit kurzen, intensiven Workouts, benannt nach griechischen Göttinnen und Göttern, und Exercises, den einzelnen Übungen. Die Workouts bestehen aus vielen bekannten, klassischen Übungen wie z.B. Situps, Pushups (Liegestützen), Squats (Kniebeugen), Jumping Jacks (Hampelmänner), Burpees, usw.. Ziel ist es die gleichen Workouts in immer kürzerer Zeit zu schaffen. Ganz wichtig ist dabei natürlich die Technik und die korrekte Ausführung der Exercises. Es gibt aber zu jeder Übung detaillierte Videoerklärungen. Neben der kostenlosen Variante kann man sich auch einen Coach buchen, der Anhand der eigenen Fitness und definierter Fitnessziele einen persönlichen Trainingsplan erstellt. 




Was braucht man für Freeletics?

Für die meisten Übungen braucht man im Prinzip nur ein Smartphone mit der Freeletics-App und eine Fitnessmatte. Allerdings schadet es auch nicht, wenn man ein Handtuch und eine Flasche Wasser parat hat. Damit ist der grundsätzliche Materialeinsätz recht gering.




Mein erstes Mal Freeletics

Meine erste Freeletics Erfahrung war kurz und schmerzvoll. Als blutiger Anfänger habe ich die App gestartet und einfach das erste Aphrodite-Workout gestartet. Grober Fehler wie sich schnell herausstellte. Das Aphrodite Workout besteht aus 5 Runden Burpees, Squats und Situps. In der ersten Runde jeweils 50 Wiederholungen, in der zweiten 40, in der dritten 30, in der vierten 20 und in der fünften 10 Wiederholungen. Wer es schon mal ausprobiert hat, weiß wo von ich rede. Völlig untrainiert 50 Burpees zu schaffen, ist fast unmöglich. Also habe ich schweren Herzens nach eineinhalb Runden abgebrochen. Es ging NICHTS mehr!



Aufgeben ist aber keine Option

Also habe ich mich einige Tage später erneut die App geöffnet und mir wurde ein 3/5 Prometheus Workout vorgeschlagen. Das Workout besteht aus Climbers, Liegestützen, Situps, Squats und Hampelmännern und war für mich gut zu schaffen. Ich war total verschwitzt, aber glücklich den Faux-pas vom vorigen Versuch wieder gut gemacht zu haben. 

Seit dem mach ich 2-3 komplette Freeletics-Workouts pro Woche und mir macht es richtig Spass. Auch wenn ich nach jedem Training total durchgeschwitzt bin. Danach brauche ich in der Regel auch erstmal 15 Minuten zum regenerieren.

Fazit

Für Einsteiger sind die Workouts oftmals zu hart und um Verletzungen zu vermeiden sollten man auf die korrekte Ausführung der Exercises achten. 
Hier findet Ihr einen interessanten Artikel zum Thema mit Kommentaren vom renommierten Sportprofessor Ingo Froböse:
 Weitere Grundvoraussetzung ist die Gesundheit. Wenn man krank ist sollte man auf das Workout verzichten. Wichtig ist: Macht was Euch gut tut und Spass macht. Ich habe mordsmäßig Spass dabei und merke, wie mir die Übungen auch beim Laufen helfen. Außerdem sieht man nach einem halben Jahr Freeletics auch an einigen Körperstellen die Erfolge. Die Arme sind definierter und auch wenn ich keinen Sixpack habe, zieht sich am Bauch einiges zurecht. Inzwischen lass ich mich auch nicht mehr so vom Timer stressen und achte noch mehr auf die korrekte Ausführungen der Übungen. Weiterer Vorteil ist, dass man mit 15-30 Minuten Training am Tag schon sehr viel erreichen kann. Das kurze Zeitfenster lässt sich auch super irgendwo dazwischen schieben. 

Letztendlich muss jeder selbst ausprobieren, wie er am besten und effizientesten trainiert. 

Viel Erfolg! 

Mehr Infos zu Freeletics und den Apps findet Ihr auf:

 https://itunes.apple.com/app/freeletics-functional-high/id654810212

 https://play.google.com/store/apps/details?id=com.freeletics.lite

Natürlich gibt es noch viel mehr was Euch beim Training und im Alltag unterstützt.
 Zum Beispiel Trinken. Mehr dazu erfahrt Ihr in meinem nächsten Blogpost. 

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Dienstag, 28. Juni 2016

ToughMudder NRW - 17 Kilometer, 22 Hindernisse, 5 Klimazonen und ein Team

Wer hätte im Vorfeld gedacht, dass Samstag der 18.06.2016 solch ein außergewöhnlicher Tag werden sollte? Außergewöhnlich in mehrfacher Hinsicht! 
Außergewöhnliches Wetter, außergewöhnlich Lauf, außergewöhnlicher Matsch, außergewöhnliche Hindernisse, ein außergewöhnliches Team und leider auch außergewöhnlich viel Wartezeit an einigen Hindernissen. 
Aber fangen wir von Vorne an. 

Hunsrückbande

Grundstein für unser Team legten wir vor rund 2 Monaten beim ToughMudder Trainingsevent von Original Bootcamp in Köln als ich zufälliger Weise Patrick, Sven und Johannes, ebenfalls auf dem Hunsrück, kennen lernte und wir uns kurzentschlossen für den ToughMudder NRW zusammen taten. Zu uns stoß dann noch Dimitri, mit dem ich schon einige Hindernisläufe gefinisht habe. Damit war die Hunsrückbande komplett.

Rund 2,5 Stunden Anreise hatten wir vom Hunsrück nach Arnsberg im Sauerland eingeplant und machten uns dementsprechend früh auf dem Weg. Bereits während der Fahrt kristallisierte sich heraus, dass wir eine Menge Spass haben würden.

Arnsberg - ein Ort der Extreme

Bei bestem Wetter und rechtzeitig vor unserem Start kamen wir in Arnsberg an. Einige Hindernissen konnten wir bereits unterwegs schon sehen und wir mussten feststellen, dass Arnsberg doch recht hügelig ist. Wir schauten uns noch kurz das Warm-Up und den Start eines vorigen Startblocks an, bevor wir eincheckten und unsere Startnummern abholten. Noch schnell ein Bilder gemacht und dann ging es auch direkt zum Warm-up.


 Beim Warm-Up erlebten wir die erste Überraschung. Der Himmel verdunkelte sich, es wurde kalt und es begann zu Regnen als ob es kein morgen mehr gibt. Nach nicht mal einer Minute waren wir bis auf die Haut durchnässt. Aber der Mudder MC spornte uns an und forderte von den Teilnehmer Squats, Burpees und vieles mehr. Neben dem körperlichen Warm-Up motivierte uns der MC zusätzlich. Die Kälte und die nassen Klamotten waren schnell vergessen. Dann mussten wir das erste Hindernis, eine Holzwand, überwinden um in den Startbereich zu gelangen

Pünktlich zum Start klarte der Himmel ein wenig auf und der Regen wurde weniger. Es gab noch ein paar Infos zur Strecke, Sicherheitshinweise und wir sprachen das feierliche Mudder-Gelöbnis und dann ging bereits los.

Das erste Stück führte ganz locker durch die Getreidefelder bevor wir auf das erste Hindernis Kiss of Mud 2.0 trafen. Der Name ist Programm und uns erwartete viel Matsch. Nach einem kurzen Lauf wurden wir beim Arctic Enema auch direkt wieder rein gewaschen. Das Eiswürfelbad sorfte dafür, dass die Außentemperatur, gefühlt, rapide angestieg. 


Direkt im Anschluss kamen die ersten Steigungen und Heidi's Weg führte uns einige Male den Hügel hoch und wieder runter. Der Aufstieg ist unheimlich anstrengend und kräftezehrend, aber auch die Rutschpartie runter ist ziemlich krass. Das kann man gar nicht richtig beschreiben und auch die Bilder können das Gefühl der Rutschpartie nicht wiederspiegeln. Das war richtig steil, schnell und es gab auch einige Auffahrunfälle unter den Teilnehmern. Es hat allerdings höllisch Spass gemacht. 


Danach kam The Hangover. Optisch ein unspektakuläres Hindernis, aber diese schrägen Holzwände haben es echt in sich. Inzwischen merkte man das ständige Auf und Ab auch ordentlich in Oberschenkeln und Waden. Vor dem Start erwähnte der Starter MC, dass der ToughMudder NRW der steilste in Deutschland ist.
Dann wurden wir plötzlich gebremst und mussten am Liberator erstmal warten. Es hatte sich eine große Menschentraube am Hindernis gebildet, da viele Läufer und Läuferinnen einige Probleme hatten die Holzwand zu überwinden. 
In der Holzwand waren Löcher in die Holzstäbe gesteckt werden mussten, um sich daran hoch zu ziehen bzw. die Füße darauf abzustellen. Jetzt ließ sich die Sonne auch wieder blicken und wir wärmten uns mit Hüpfen und "Wer-nicht-hüpft-der-ist-kein-Mudder" Sprechchören ordentlich auf. Hier machte sich auch schnell die gute Atmosphäre bemerkbar und man kam mit anderen Teilnehmer ins Gespräch. Die Leute auf dem Hindernis wurden ebenfalls fleißig angefeuerten. Etwas verwundert beobachteten wir einige Läufer, die nicht warten wollten und das Hindernis auf der Pussylane umliefen. Das kam für uns allerdings nicht in Frage und im Team mit helfenden Händen von oben, überquerten wir die Holzwand. Weiter ging es durch das beschauliche Sauerland in Richtung Cage Crawl und Rain Man. Als Legionäre durften Dimitri und ich das Rain Man nutzen und ersparten uns das Anstehen. Wir mussten rückwärts durch einen Wassergraben treiben, der von oben mit einem Bauzaun bedeckt und mit Wasser berieselt wurde. Am Cage Crawl, für die jungfräulichen Teilnehmer, hatte sich wieder eine große Warteschlange gebildet. Nach einigem Warten ging es dann für die komplette Hunsrückbande weiter durch die Feuchtgebiete. Danach erwartete uns das erste richtige Teamhindernis. Die Pyramid Scheme ist alleine nicht zu überwinden.



   Wie der Ochs-vorm-Berg standen wir vor dieser glatten Pyramide. Kurzentschlossen wurde der erste hoch gehieft und der zweite direkt hinterher. Die nächsten kletterten dann an dem menschlichen Turm hoch und zogen die anderen nach. Ich, der Unterste, wurde dann von anderen Läufern hoch geschoben und von meinem Team gezogen. Oben angekommen verbrachten wir noch ein wenig Zeit damit anderen Läuferinnen und Läufern auf die Pyramide zu helfen. 

Weiter ging es bergab und wieder bergauf bis wir ans Huckepack kamen. Dort mussten wir unsere Teamkollegen 50 Meter huckepack nehmen und dann wurden getauscht. 


Als nächstes Hindernis folgte die Funky Monkey 2.0 von Quäse. 
Also war hangeln angesagt. Leider waren die Streben so rutschig, dass ich kurzer Hand ein weiteres Band nahm. 


Das Bad war allerdings komplett unnötig, denn bei der folgenden Mud Mile oder Mud Milf, wurde ich direkt wieder schlammig. Richtig schlammig. Mitten im Wald steckten wir nämlich knie- und elbogentief im Schlamm. So etwas hatte ich bisher noch nicht erlebt und ich habe nur gedacht, wenn jetzt ein Schuh im Matsch stecken bleibt, werde ich den nie im Leben wieder finden. Aber es ging alles gut und nach einiger Zeit und viel Mühe hatten wir das Schlammloch und den folgenden Hügel bezwungen. 12 Kilometer hatten wir bereits hinter uns und es ging immer noch auf und ab durch die Pampa. 

Plötzlich standen wir dann vor den Berlin Walls. Zwei Holzwände jeweils 4 Meter hoch. Mein Angsthindernis und auch alleine kaum zu bewältigen. Im Team mit Räuberleitern erklommen wir die beiden Wände. Ein anderen Teilnehmer wurde hier grade von den Sanitätern versorgt und scheint die Holzwände etwas unsanft und unkontrolliert verlassen zu haben. 

Als nächstes folgte Heuschnupfen, ein paar Heuballen im Wald, die es zu überwinden galt. Nach einer weiteren kleinen Laufstrecke kam der Birth Canal und eine weitere, lange Warteschlange. Die Sonne brannte und während wir warteten, dass wir durch den Birth Canal zu kriechen konnten, wurde der Himmel rabenschwarz, es wurde richtig kalt und es folgte ein weiterer Regenschauer. Das Ziel war aber bereits in Sicht, aber vorher musste noch das Block Ness Monster bezwungen werden. Ein weiteres, neues Hindernis das nur gemeinsam überwunden werden kann. 


Dann kam das mit Abstand spektakulärst Hindernis, der King of the Swingers!
Eine riesige Konstruktion aus Stahlrohren und Traversen. Von einer ca. 3 Meter hohen Plattform muss man die Schaukel greifen, sich festhalten und an die Glocke Springen. Es folgt der Sturz in ein gewaltiges Wasserbecken. Von uns hat es nur Patrick geschafft die Glocke zu läuten. Allerdings sind einige ordentlich mit dem Rücken oder dem Bauch auf das Wasser aufgeschlagen. 



Nun waren wir fast am Ziel. Wir mussten "nur" noch Everst 2.0 überwinden, die riesige, rutschige Quarterpipe. Mein zweites Angsthindernis. 


Nach ein paar Anläufen und mit Hilfe von oben haben wir Fünf den Everst bestiegen. Wir halfen noch einigen Teilnehmern und begaben uns Richtung Ziel.
Dimitri und ich durften als Legionäre noch den Frequent Flyers' Club besuchen, um unser grünes bzw. blaues Headband zu holen. Als letztes Hindernis kam noch die Electroschock Therapy und wir waren alle 5 als Team, wohlerhalten im Ziel angekommen. 


Fazit

Es war in jeglicher Hinsicht ein krasser Samstag. Trotz der vielen Wetterumschwünge haben wir uns den Spass nicht verderben lassen. Die Hindernisse waren total spektakulär und die Strecke hatten es richtig in sich. Vor allem Höhenmeter. Wir waren ein mega Team und haben den Lauf zusammen echt gemeistert. Einziger Wermutstropfen waren diesmal die Wartezeiten. Wir haben an einigen Hindernissen gefühlte 20-30 Minuten warten müssen.
  
 Nichtsdestotrotz hatten wir riesig Spass und wir freuen uns bereits auf den nächsten ToughMudder.

 Vielen Dank an die komplette Hunsrückbande: Patrick, Sven, Johannes und Dimitri.
Das war einfach super und das müssen wir dringend wiederholen.





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Sonntag, 12. Juni 2016

Warum ich eine E-Mail von Faris Al-Sultan bekam!


Wer kennt Ihn nicht?

 Faris Al-Sultan

Faris Al-Sultan ist ein ehemaliger deutscher Triathlet und mehrfacher Ironman-Sieger. 2005 gewann er als dritter Deutscher den Ironman Hawaii. Er wird in der Bestenliste deutscher Triathleten auf der Ironman-Distanz geführt. 

1994 lief Faris als 16-jähriger seinen ersten Marathon, seinen ersten Ironman absolvierte er 1997 mit 19 Jahren auf Lanzarote.
Am Ironman Hawaii nahm er erstmals 1999 als Amateur teil und belegte den dritten Platz in seiner Altersklasse.
7-facher Sieger bei der IronMan Langdistanz, 3-facher Sieger bei der IronMan Mitteldistanz und Gewinner der IronMan World Champion Chips 2005 auf Hawaii.

Spätestens seit der Sendung "Ewige Helden" auf Vox ist Faris Al-Sultan vielen Menschen ein Begriff.

(Quelle www.faris-al-sultan.de)

Um so mehr wunderte ich mich als mir ein Flyer von Lidl mit Faris Al-Sultan als Markenbotschafter für die Lidl-Sport-Eigenmarke Crivit Pro in die Hänge fiel. 
Heutzutage begründen die großen Marken Ihre hohen Preise mit Mehrwerten wie mehr Leistung durch Kompression, besondere Materialien, Unterstützung, Cooling usw.. Dazu werden teure Werbekampagnen mit Profisportlern als Markenbotschafter produziert. Nun macht ein absoluter Spitzensportler Werbung für Lauf- und Bike- Bekleidung zum Schnäppchenpreis bei Lidl. Natürlich habe ich auch Sportbekleidung von verschiedenen Discountern in meinem Schrank und ich denke nicht, dass man ein Vermögen für Sportbekleidung ausgeben muss. 

Nichtsdestotrotz ließ mir das Thema keine Ruhe und ich habe von Faris folgende Antworten auf meine Fragen bekommen.


Kann Crivit pro Funktionsbekleidung technisch mit teuren Marken mithalten bzw. hat sie ggf. sogar Vorteile?

"Wenn man die Anforderungen an ein Funktionshemd betrachtet, Passform, schnelles Trocknen, Feuchtigkeitstransport, etc. ist ein CrivitProhemd einfach auf Topniveau ohne den Anspruch zu erheben "das Beste" zu sein. Außer vielleicht beim Preis."


Ist die Crivit pro Funktionsbekleidung unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt worden?

"Die Hersteller sind meist dieselben wie die großer Markenhersteller. Was ist fair? Bei 250 Euro Monatslohn küsst ein Arbeiter in Bangladesch dem Chef jeden Tag die Hände, in Deutschland käme der Chef vor Gericht. 
Es geht um die Verhältnismäßigkeit. Die Lösung ist auch nicht keine Bekleidung mehr von dort zu kaufen sonst ist der Näher aus Bangladesch nämlich arbeitslos und seine Kinder betteln, sondern die Firmen zu bedrängen für dortige Verhältnisse gute Löhne zu bezahlen. Aber es ist kein einfaches Thema."

Woher kommt der immense Preisunterschied zur teuren Markenwaren?

"Es gibt beim Discounter keine Beratung und keine Zwischenhändler."


Würdest Du mit der Crivit pro Funktionsbekleidung einen Iron Man oder Marathon bestreiten?

"Mit der Laufbekleidung laufe ich ständig, die ist wirklich gut, es gibt aber keine echte Badehose und kein Tritop von CrivitPro."


Insbesondere Laufschuhe sind ja ein schwieriges Thema. Ich selber habe viele schlechte Erfahrungen mit billigen Schuhen gemacht und investiere daher auch eher ein paar Euro mehr in gute Laufschuhe. Daher bin ich grade bei Lauf-Schuhen vom Discounter sehr skeptisch. Sind diese Schuhe mit Laufschuhen qualitativ vergleichbar?

 "Der Laufschuh war ein absolutes Killerkriterium für mich, denn auf nichts poche ich auch bei meinen Vorträgen so sehr wie auf passende, vernünftige Laufschuhe. Der CrivitProschuh ist definitiv auf Topniveau, ich laufe ihn bereits seit mehreren Monaten. Man darf natürlich nicht Äpfel und Birnen vergleichen. Es ist ein Trainingsschuh mit mittlerer Dämpfung und dezenter Stütze. Nicht mehr und nicht weniger."


Ist die Funktionskleidung qualitativ so robust, dass sie einer extremen Belastung wie einem Hindernislauf standhalten kann?

"Sie ist nicht feuerfest und kugelsicher, sonst aber ebenso auf Niveau wie der Schuh. Ich habe mich noch durch kein Dornengestrüpp gekämpft und keinen Hindernislauf absolviert, berichte aber gern sobald ich es ausprobiert habe."


(Quelle www.lidl.de)

 Über CRIVIT PRO


Sportswear, die ambitionierte Sportler bei dem unterstützt, was sie aus Leidenschaft tun. Wir wissen, Training bedeutet Kampf und Schweiß. Alles geben. Jeden Tag aufs Neue. Deshalb macht crivit PRO keine Kompromisse – hochwertige Materialien und ausgezeichnete Preise. Egal was kommt, man ist für alles gerüstet. Für jeden einzelnen Kilometer auf dem Bike. Auf jeder Laufstrecke. Egal, welche Herausforderung wartet. Eine Symbiose aus Material und Passform, die alles Potential ausschöpft.


Fazit

Natürlich muss sich jeder sein eigenes Bild machen und ausprobieren, welche Sportbekleidung einem gefällt und passt. Schneller und Ausdauernder wird man durch Bekleidung und Schuhe eher nicht. Allerdings können einen die Sportklamotten motivieren. Preislich ist ein komplettes Sportoutfit für rund 
50,- € natürlich schon interessant. Ich habe auch das eine oder andere Funktionskleidungsstück von Discountern im Schrank und habe damit gute sowie schlechte Erfahrungen gemacht.



Dies ist kein Sponsored-Post und Faris Antworten sind unveränderte Zitate.
Folgende Quellen hab ich zusätzlich für Bilder und Infos genutzt:

Über Faris: www.faris-al-sultan.de 

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Sonntag, 5. Juni 2016

Schlammschlacht Deluxe - Vikings Heroes Challenge 2016 in St. Wendel

2015 haben wir zum ersten Mal die Viking Heroes Challenge in St. Wendel besucht und waren regelrecht begeistert von dieser tollen Veranstaltung. Damals war unsere Tochter bei der Kids Challenge mit gelaufen, hatte einen riesen Spaß gehabt und wir beschlossen 2016 wieder zu kommen. Dank der Laufhelden-Aktionen der RUNNER'S WORLD sollten sowohl Emily bei der Kids Challenge als auch ich bei der Ultra Distanz am Sonntag starten.

So machten wir uns am Sonntag, den 29.05.2016, bereits früh morgens auf den Weg nach St. Wendel. Obwohl wir ein wenig Bedenken wegen dem schlechten Wetter und dem vielem Regen der letzten Tage hatte. 

Viking Heroes Kids Challenge presented by Luna

Als wir am Stadion in St. Wendel ankamen war das Wetter stabil und der Schullauf noch im vollen Gang. Erfreulicherweise war das Stadion mit Eltern, Lehren und Schülern gut gefüllt. 


Nach kurzer Verzögerung startete Emily dann in der Alterklasse S8. Ähnlich wie im letzten Jahr führte die ca. 2 Kilometer lange Strecke über den Sportplatz, durch die Holy Walls und um die Holzhütten herum. Darauf folgte das schwierigste Hindernis, der Steilhang. Durch das schlechte Wetter der letzten Tage war der Hang mehr als matschig und dadurch schwierig zu erklimmen. Die Kids bekamen natürlich reichlich Hilfe von den Streckenposten. Dann ging es weiter in Pampa von St. Wendel. Die Kids mussten dort noch durch ein Schlammloch bevor ein weiterer, matschiger Hang wieder in Stadion und auf die Zielgrade führte. Trotz eines im Matsch verlorenen Schuhs kam Emily mit dem Schuh in der Hand stolz, dreckig und überglücklich im Ziel an. 


Dann hieß es erstmal raus aus den dreckigen Klamotten und die Enegeriereserven (wieder) auftanken, bevor ich dann um 13 Uhr bei Ultradistanz starten sollte.

Viking Heroes Challenge: 4 Runden

Bei der Ultradistanz hieß es dann 4 Runden je ca. 5 Kilometer mit 15 Hindernissen zu schaffen. Das heißt 60 Hindernissen und ca. 20 Kilometer mussten überwunden werden. In dieser Kategorie starten auch nur 23 Läufer und Läuferinnen. 

Punkt 13 Uhr gingen auch die ersten Läufer in Startintervallen auf die Strecke, so dass an den ersten Hindernissen auch keine Staus entstanden. 
Kurz nach 13 Uhr durfte ich auf die Strecke, direkt durch bzw. über die Holy Walls (#1), bevor es mehrere Holzhütten (#2) zu überwinden galt. 


Darauf folgte der erste schlammige Steilhang. Auch ich brauchte diverse Versuche um hinauf zu gelangen, weil es so rutschig war. Ein paar hundert Meter weiter folgte die Schilf-Schlucht (#3). Hier waren Seile für Füße und Hände über einen Weiher gespannt und es musste der Weiher auf diesem wackeligen Konstrukt überquert werden. Ohne Pause ging es weiter an einem Seil hinauf auf den Tower (#4) und nach einer schwierigen (weil matschig) Laufpassage die Treppen (#5) hinauf.  Nach einem weiteren kurzen Laufstück krochen wir durch den Heckentunnel (#6). Es folgte ein kurzes Stück bergauf bevor wir über und unter das riesen Baumstamm-Mikado (#7) klettern mussten. Eine kleine Abkühlung und noch mehr Schlamm brachte der Urwladsumpf (#8). Schuhe und Klamotten waren durch den Matsch und Wasser bereits ziemlich schwer als vor uns 4 Hürden aus Strohballen (#9) auftauchten. Direkt im Anschluss führte der Weg durch einen Wassergraben (#10) und einen weiteren glitschigen Steilhang hinauf. Jetzt folgte die einzige längere Laufstrecke, wobei es natürlich immer wieder kleinere Hänge rauf oder runter ging. Sowohl Beine als auch alle anderen Muskeln und Gelenke machten sich bereits ordentlich bemerkbar. Da ragten vor uns die Climb Walls (#11) auf, die aus 3 Hürden aus Baumstämmen bestanden und 2 hohe Kletterwände die mit Klettergriffen bestückt waren. Langsam merkte ich, dass 20 Kilometer und 60 kraftzehrende Hindernisse kein Zuckerschlecken werden sollten. Dann führte die Strecke durch ein Flussbett (#12) und die Mud-Wall (#13) hinauf. 



Am Stadion vorbei kamen noch die letzten weniger spektakulären Hindernisse wie Ralf's Challenge (#13) und das Triple (#14). Ja, ich wundere mich auch grade, dass es anscheinend doch ein Hindernis mehr als angekündigt ist. Es ging dann noch über eine Wiese in den Wald hinein bevor der Steilhang (#15) wieder ins Stadion führte. Nach der ersten Runde war ich kurz davor mir ein Bier und eine Bratwurst zu holen und mir den Rest des Laufs von der Tribüne aus anzusehen. Aber Ehrgeiz und Dickschädel siegten doch und so lief ich weiter.

 Rund 2 & Runde 3

Trotz Motivationstief fand ich in der 2 Runde dann meinen Lauf-Rhythmus und stellte mich auf die kräftezehrenden Hindernisse und schwer laufbaren Streckenabschnitte ein. Sowohl im Stadion als auch auf ungefähr der Hälfte der Strecke gab es Verpflegungsstationen mit Wasser und isotonischen Getränken, Obst und Riegeln. So konnten die Kraftreserven regelmäßig wieder aufgefüllt werden. Hindernis um Hindernis sowie Kilometer um Kilometer wurden überwunden und es "lief". Als ich nach meiner dritten Runde wieder ins Stadion kam, platze ich noch in einen spannenden Zieleinlauf vom Topläuferfeld, aber der Stadionsprecher teilte mir mit, dass ich wohl leider noch eine weitere Runde zu Laufen habe. Aber meine Familie feuerte mich fleißig an. 


DNF is not an Option!

Obwohl das Topläuferfeld bereits im Ziel war, waren neben mir und nach mir noch einige Läufer auf der Strecke. In der letzten Runden wurden Beine und Muskeln inzwischen richtig schwer, aber umkehren wäre jetzt auch richtig doof. Die Strecke zog sich wie Kaugummi, auch wenn 5 Kilometer eigentlich gar nicht so lang sind. 
Ein letztes Mal ging es über die Climb Walls, die Mud Wall hinauf und über die letzten Hindernisse bis ins Ziel. Dann war es endlich geschafft! 
20 Kilometer, 60 Hindernisse und mehr Matsch als man ertragen kann.

Zur Belohnung gab es im Ziel erstmal ein alkoholfreies Bier und eine Dusche.  

Fazit

Die Viking Heroes Challenge ist eine schöne, gut organisierte Veranstaltung an einer perfekten Location. Bei den Samstagsläufen (1 Runde, 2 Runden und 3 Runden, Familiy Challenge) wurde dieses Jahr mit mehr als 1700 Startern sogar ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. Trotzdem ist es noch eine schöne, familiäre Veranstaltung. Ein Highlight sind natürlich die Kinderläufe, bei denen sich schon die ganz Kleinen ab 3 Jahre zusammen mit den Eltern auf die Strecke begeben. Auf der kleinen Expo präsentierten sich Firmen wie Viking Footwear, LED Lenser, Jako-O, Powerbar, Gründel's, Plan-B und Luna. Während die Älteren auf der Laufstrecke sind konnten die Kleineren an den unterschiedlichen Ständen Basteln & Spielen. Uns hat es jedenfalls richtig gut gefallen und wir werden nächstes Jahr mit Sicherheit wiederkommen. 


Vielen Dank nochmals an das RUNNER'S WORLD Team für die Startplätze!



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